
Optimale Therapie –
Behandlungsfelder
An unseren Standorten Mittweida, Döbeln, Leipzig und Chemnitz ermöglichen wir die optimale Behandlung unserer Patienten, um deren Lebensqualität spürbar nachhaltig zu verbessern.

Geriatrie
Geriatrie ist die Lehre der Krankheiten, die bei älteren Menschen häufig auftreten.
Ergotherapeutisch behandelt werden ältere Patienten mit akuten und chronischen Erkrankungen aus den Fachgebieten der Neurologie, Inneren Medizin, Orthopädie, Chirurgie und Psychiatrie, die in Senioren- und Pflegeheimen leben.
Häufig treten in der Geriatrie Mehrfacherkrankungen auf. Diese können durch einzigartige Therapiemodelle der Ergotherapie behandelt werden. Die erforderlichen Maßnahmen werden individuell nach jedem Patienten abgestimmt, auch soziale Einflüsse finden hierbei Beachtung. So können Angehörige ebenfalls in die Behandlung integriert werden.

Orthopädie/Chirurgie
Die Orthopädie ist ein Teilgebiet der Medizin. Dieses Gebiet der Medizin beschäftigt sich grundlegend mit der Diagnostik und der Therapie von Krankheitsbildern, die sich mit dem menschlichen Bewegungsapparat beschäftigen.
Durch die therapeutischen Maßnahmen wird gewährleistet, dass sich die Geschicklichkeit und auch die Feinmotorik der Patienten erheblich verbessern wird.
Das Grundziel ist die Milderung der körperlichen Folgen. Ein Maximum an Lebensqualität soll erzielt, die Lebensqualität gesichert und stabilisiert werden. Der Patient erlangt seine selbständige Lebensführung zurück.

Pädiatrie (Kinderheilkunde)
Als Pädiatrie wird im Allgemeinen die Kinderheilkunde bezeichnet. Der Ergotherapeut beschäftigt sich in diesem Behandlungsfeld mit der Entwicklung und der Behandlung von Erkrankungen von Kindern und Jugendlichen.
Als Ziel wird die Behandlung von Beeinträchtigungen und Entwicklungsverzögerungen von Kindern und Jugendlichen im motorischen und im kognitiven Bereich beschrieben.
Der Therapiezeitraum der Ergotherapie in der Pädiatrie kann dabei bereits im Säuglingsalter beginnen und bis ins Jugendalter andauern.
Vor der Therapie ist eine umfassende Diagnostik notwendig. Hierbei werden auch die Eltern durch Gespräche einbezogen und zu den Problemen und Auffälligkeiten ihrer Kinder befragt. Anschließend wird nun ein Therapieplan erstellt. Dabei ist die Therapie so nah wie möglich an Alltagssituationen angelehnt und findet in einem spielerischen Umfang statt.

Psychiatrie
Die Ergotherapie in der Psychiatrie behandelt Menschen aller Altersstufen ganzheitlich und bezieht das Umfeld des Patienten mit ein. Sie hilft neue Denkmuster anzutrainieren und bietet wieder Erfolgserlebnisse, auf die der Betroffene aufbauen kann.
Die Hauptaufgabe der Ergotherapie in der Psychiatrie ist das Wiedereingliedern der Patienten in die Gesellschaft. Dazu müssen die Motivation, die Belastbarkeit und die Ausdauer gestärkt werden. Die Betroffenen werden angeleitet, wie sie wieder selbstständig ihren Tagesablauf gestalten und strukturieren können, ohne in die alten Verhaltensmuster zurückzufallen.

Neurologie
Neurologie ist die Lehre von den Erkrankungen des Nervensystems. Vor allem Erkrankungen des Zentralnervensystems werden bei der Ergotherapie in der Neurologie behandelt. Das Gehirn ist in der Lage, auch nach größeren Schädigungen in bestimmten Regionen wieder Nervenverbindungen aufzubauen. Deshalb ist es wichtig, genau diese Bereiche zu trainieren und zu fördern. Hier setzt die Ergotherapie in der Neurologie an. Verloren gegangene Fähigkeiten werden mit Hilfe des Therapeuten neu erlernt und gefestigt.
An erster Stelle steht eine Befunderhebung, dann werden erreichbare individuelle Ziele festgelegt. Bei sehr schweren Krankheitsbildern kann es ein Ziel sein, den Patienten von der Beatmungsmaschine zu entwöhnen oder das Schlucken wieder zu erlernen. Patienten mit Lähmungen werden im Einüben von Ersatzfunktionen unterstützt, zum Beispiel das Essen oder Schreiben mit der linken Hand.